Musikvermittlung
Für das Konzert und das Musiktheater wird es zunehmend
schwerer, Zuhörer zu finden. Das angestammte Publikum
wird stetig älter und kleiner. Um dem entgegen zu
wirken und der „Kunstmusik“ wieder vermehrt
Gehör zu verschaffen, ist es notwendig, neue Formen
der Musikvermittlung zu entwickeln. kunstpartner fragt:
Was prägt die Entscheidung für oder gegen einen
Konzertbesuch? Und warum fällt sie immer seltener
für die „Ernste“ Musik? Brauchen wir eine
Weiterentwicklung der „Aufführungskultur“ und
was könnte das sein?
Das Forschungsfeld „Musikvermittlung“ integriert
historisches, soziologisches, dramaturgisches, pädagogisches
und ästhetisches Denken. Es generiert praxisorientiertes
Wissen für zukünftige Konzertmodelle.
Siehe hierzu
die "Sommerakademie Musikvermittlung" der Alfred
Toepfer Stiftung F.V.S.
Kulturmanagement
/ Kulturorganisation / Kulturpolitik
Die Betriebswirtschaftslehre
stellt Instrumente zur Berechnung von Gewinnchancen angesichts
der Entscheidungsalternativen bereit. Die Ziele von Kulturorganisationen
liegen jedoch jenseits der Berechenbarkeit ökonomischer
Größen, das heißt, dass man mit den betriebswirtschaftlichen
Entscheidungsinstrumenten, die auf Messbarkeit abheben,
in Kulturorganisationen nicht weit kommt.
kunstpartner
fragt daher: Wie sieht ein Entscheidungsinstrument aus,
das anstelle von monetären Größen beispielsweise ästhetische,
kulturelle und soziologische Kriterien konzeptionalisiert?
Was muss es leisten, damit den individuellen Ansprüchen
angemessene und auf Nachhaltigkeit angelegte, zukunftsfähige
Entscheidungen getroffen werden können? Aber auch:
welcher Logik folgt die Kulturpolitik? Und wie lassen sich
dort „gute“ Entscheidungen treffen?
Und nicht
zuletzt: Wie wird überhaupt über die Forschung
und Lehre im Kunst- und Kulturmanagement entschieden, das
heißt erforscht und was gelehrt wird?
Tagungen
Bestandsaufnahme und Perspektive Tagungsprogramm (1.1
Mb)
Bestandsaufnahme und Perspektive Artikel (52kb)
Kulturpolitik im Kontext von Zentrum und Peripherie
Decisio:
Kunst durch Entscheidung
Ein Forschungsprojekt zu Kunst,
Markt und Künstler
Die Frage was Kunst ist, bleibt
unbeantwortet – der, der sie stellt, scheint sich
sogar einer gewissen Naivität zu entblößen.
Anstatt deshalb zu fragen „was Kunst ist“ – und
damit zu einem neuen (vergeblichen) Definitionsversuch
anzusetzen –, interessiert uns, wie Kunst möglich
ist, das heißt, wie sie zustande kommt. Pointiert:
Es soll hier nicht nach dem „Was“ sondern nach
dem „Wie“ der Kunst – also nach der jeweiligen
Entscheidungslogik – gefragt werden, bspw.: Wie wird
aus Nichts/Etwas ein Werk? Wie wird aus einem „Werk“ ein „Kunstwerk“?
Wie aus dem „Kunstwerk“ ein „teures Kunstwerk“?
Rezeptionsforschung
im Museum: eMotion
eMotion ist ein Kunstforschungsprojekt
im Bereich der Medienkunst, das die Erfahrung „Museumsbesuch“ experimentell
untersucht. Anstatt der zumeist eher kunsttheoretischen
Diskussion zu Fragen der Wirkung von Kunst und Museum,
eröffnet eMotion eine künstlerisch-empirische
Perspektive. Im Zentrum steht die psychogeografische Wirkung
des Museums und seiner Objekte auf das Erleben und das
Entscheidungsverhalten der Museumsbesucher. Zur Anwendung
kommen die tracking/tracing Technologie, die Messung der
Herzrate, des Hautleitwerts und anderes.
Forschungsprojekt
an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel in
Zusammenarbeit mit Steven Greenwood (Medienkünstler),
Prof. Dr. Wolfgang Tschacher, Forschungsleiter der Universitätsklinik
für Sozial und Gemeindepsychiatrie Bern; Prof. Dr.
Volker Kirchberg, Lehrstuhl für Kulturvermittlung
und Kulturorganisation, Leuphana Universität Lüneburg;
Dr. Stephanie Wintzerith, Leiterin des ZEB – Zentrum
für Evaluation und Besucherforschung, Karlsruhe; Prof.
Sibylle Omlin Leiterin der Abteilung Bildende Kunst Medienkunst
der Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel
Publikationen >>
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