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	<title>kunstpartner &#187; Prozesse</title>
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	<description>kunstpartner betreibt Forschung zu Themen der Kultursoziologie sowie des Kunst- und Kulturmanagements.</description>
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		<title>K&#252;nstlerische Forschung – artistic ways of knowledge production</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Oct 2008 13:49:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>martin.troendle</dc:creator>
				<category><![CDATA[(Mit-)Veranstaltet]]></category>
		<category><![CDATA[künstlerische Forschung]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>10. &#8211; 12. Dezember 2009, <a href="http://www.akademie-solitude.de/">Akademie Schloss Solitude</a></p>
<p>veranstaltet von Prof. Jean-Baptiste Joly und  Dr. Martin Tr&#246;ndle</p>
<p>K&#252;nstlerische Forschung versucht Methoden und Prozesse der Werkproduktion auf nicht-k&#252;nstlerische Bereiche anzuwenden. Sie stellt k&#252;nstlerisches Wissen und Techniken in neue Kontexte und macht die entsprechenden Kompetenzen f&#252;r Innovationsprozesse nutzbar. Es ist also kein „Forschen &#252;ber Kunst“, was in den Zust&#228;ndigkeitsbereich der Kunstwissenschaften f&#228;llt, noch ein „Forschen mit Kunst“, was genuin&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>10. &#8211; 12. Dezember 2009, <a href="http://www.akademie-solitude.de/">Akademie Schloss Solitude</a></p>
<p>veranstaltet von Prof. Jean-Baptiste Joly und  Dr. Martin Tr&#246;ndle</p>
<p>K&#252;nstlerische Forschung versucht Methoden und Prozesse der Werkproduktion auf nicht-k&#252;nstlerische Bereiche anzuwenden. Sie stellt k&#252;nstlerisches Wissen und Techniken in neue Kontexte und macht die entsprechenden Kompetenzen f&#252;r Innovationsprozesse nutzbar. Es ist also kein „Forschen &#252;ber Kunst“, was in den Zust&#228;ndigkeitsbereich der Kunstwissenschaften f&#228;llt, noch ein „Forschen mit Kunst“, was genuin die k&#252;nstlerische Produktion charakterisiert.<br />
Das Konzept k&#252;nstlerische Forschung (artistic research) st&#246;&#223;t seit circa dem Jahr 2000 in der Schweiz, England und den skandinavischen L&#228;ndern, auf ein wachsendes und je unterschiedliches Interesse: In Anlehnung an die Definition des &#214;sterreichischen Kreativwirtschaftsberichtes 2003 „Die Kreativwirtschaft verbindet k&#252;nstlerisch-kulturelles Wissen und Techniken mit wirtschaftlicher Umsetzung“, wird in diesem Kontext k&#252;nstlerische Forschung als Grundlagenforschung der Kreativwirtschaft verstanden. Im Bereich der Designforschung betont man insbesondere die Entwurfskompetenz, also die F&#228;higkeit Neues zu schaffen (Wolfgang Jonas), um diese vor allem im Bereich des Produktdesigns zur Anwendung zu bringen.<br />
Fokus des Symposions hingegen soll das Methoden- und Prozesswissen k&#252;nstlerischer Forschung sein. <span id="more-69"></span>Zielt wissenschaftliche Forschung und die Kommunikation deren Ergebnisse auf Intersubjektivit&#228;t, so stellt die k&#252;nstlerische Forschung auf die Verk&#246;rperung des Wissens ab: Jegliche Symbolverarbeitung findet embodied, das hei&#223;t in einer k&#246;rperlichen Einbettung statt, argumentiert die neueren Kognitionstheorie (Wolfgang Tschacher), die Neurowissenschaften (Luc Ciompi) und die Artificial Intelligence (Rolf Pfeifer). Damit kann das Konzept der k&#252;nstlerischen Forschung einem prominenten Stellenwert bekommen, denn sie verf&#252;gt &#252;ber, ein sich &#252;ber mehrere Jahrhunderte evolvierendes Methoden- und Prozessrepertoire, das die Erfahrbarkeit von Wissen in den Mittelpunkt stellt und eine aktive Wissensproduktion verfolgt. Das „Ergebnis“ der k&#252;nstlerischen Forschung in der Kunst bildet durch die Forschung mit und durch das Material und seinen Kontext einen Repr&#228;sentationsmodus, der Symbolisches nicht nur reflexiv (bspw. als wissenschaftlicher Beitrag) sondern im Medium des Materials auch k&#246;rperlich erfahrbar macht. Um diese Transformationen zu „sinnlichem Sinn“ zu entfalten, bedienen sich K&#252;nstler unterschiedlicher Methoden und Prozesse, die im Mittelpunkt des Symposions stehen sollen.<br />
Auf dem Symposion „k&#252;nstlerische Forschung – artistic ways of knowledge production“ m&#246;chten wir daher folgende Fragen thematisieren und diskutieren: Was sind k&#252;nstlerische Forschungsprozesse? Was unterscheidet sie von wissenschaftlichen Forschungsprozessen? Was sind Methoden der k&#252;nstlerischen Forschung? Was bedeutet Wissensproduktion? Was sind die Spezifika der Repr&#228;sentation k&#252;nstlerischer Forschungsergebnisse?<br />
Welche Transferoptionen haben Methoden und Prozesse der k&#252;nstlerischen Forschung in die Wissenschaft und ggf. die Wirtschaft?  </p>
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